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Was ist Infrarot-Thermografie ?

Bei der Infrarot-Thermografie wird die emittierte Infrarotstrahlung eines Objektes gemessen und sichtbar dargestellt. Mit dieser Methode der berührungslosen, bilderzeugenden Temperaturmessung können unsichtbare Mängel als thermische Schwach- und Schadstellen ( Hot Spots ) erkannt werden, bevor größere Schäden entstehen. Dies gilt für Wärmedämmung, elektrische Anlagen, Rohrsysteme, Wellen, Lager- und Heizungssysteme u.v.m.

Einiges zum IR-System mit dem wir arbeiten

Bei der Kamera handelt es sich um eine THV 550 der Firma Flir Systems. Dieses Gerät hat eine thermische Auflösung von 0,1°C. Die Aufnahmen werden einschl. eines Sprachkommentars auf einer PCMCIA Card (Wechselfestplatte) gespeichert. Die Kamera hat eine Sterlingkühlung und wird über vier Wechselakkus betrieben. Aufgrund der Tatsache das nur zwei Akkus benötigt werden ist es möglich acht bis neun Stunden zu arbeiten. Die Messbereiche der Kamera sind in fünf Einzelbereiche aufgeteilt die von -20°C bis 1500°C reichen. Die Messgenauigkeit des Systems liegt bei +-2%. Der Spektralbereich in dem die Kamera misst, ist im mittleren Infrarot bei 3,6 bis 5,0 Mikrometer. Die Abmessungen des IR-System mit den Maßen 220*132*140 m lassen ein Arbeiten an schwer zugänglichen Bereichen durchaus zu.

Historische Daten der Infrarot-Thermografie

Im Jahre 1800 entdeckte W. Herschel die Wärmestrahlung.
Nobili baut 1830 die ersten Thermoelemente und Melloni schaltet 1833 die Elemente in Reihe und die erste Thermosäule ist realisiert. Damit  kann die IR-Strahlung in elektrische Signale umgewandelt werden. 1880 wird mittels einer Brückenschaltung der Thermistoren der erste Bolometer gebaut.
In der Zeit von 1870 bis 1920 werden durch den technischen Fortschritt die Quantendetektoren hergestellt. Das erste Wärmebildgerät, der Evapograf, wurde in den 20er Jahren gebaut. Der 1930 entwickelte PbS-Quantendetektor von Gudden, Kutscher und Görlich wird vom Militär verwendet. Die Weiterentwicklung führt in den 50er Jahren zu den ersten Raketen mit Infrarot-Zielsucheinheiten. Die ersten bildgebenden Kameras werden 1954 vorgestellt, sie haben Belichtungszeiten von ca. 20 min pro Bild (auf Thermosäulenbasis) und ca. 4 min pro Bild (auf Bolometerbasis).
1964 stellt die schwedische Firma AGA das Thermografiesystem 660 vor. Es wiegt 40 kg. Die Entwicklung der Thermografiesysteme führt zu immer  besserer thermischer und optischer Auflösung. Die heutigen Kameras haben noch ein Gewicht von ca. 2 kg und sind im Gegensatz zu den ersten Geräten Leichtgewichte.

| Zertifiziert nach DIN EN 473 |

 
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